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Patchwork kinderleicht ….

Ich liebe meinen Job 😉 .

Meine liebe Stammkundin Gabi kam mit einem ganz besonderen Auftrag auf mich zu.
Sie wĂŒnschte sich eine Pachtworkdecke fĂŒr ihren Nachwuchs der schon bald die Erde begrĂŒĂŸen sollte. Aber nicht irgendeine, nein. Die Decke sollte nicht wie die typischen im Laden erhĂ€ltlichen Babydecken aussehen. Ja, das denke ich bekommen wir gemeinsam hin.

Es gibt ja wahnsinnig viele Patchworkmuster aber das soll uns nicht abschrecken, oder Gabi 😉 ???

Also hat Gabi mir mal ihre Vorstellung von einer Patchworktechnik die ihr gefÀllt gezeigt.

Vorgabe von Gabi

Die verschiedenen Techniken wie z.B. die Rastertechnik,  Blocktechniken (Log Cabin/ Ninepatches oder Oktogons) oder auch die Streifentechnik sind in Amerika sehr beliebt. Viele Patchworkanleitungen die ich kenne sind auf englisch und auch mit englischen Maßen angegeben. Eigentlich könnte man sich hier eine passende raussuchen und nach dieser Anleitung arbeiten.  Aber so bin ich halt nicht. Ganz besonders nicht wenn es ein Herzensprojekt werden soll. Also verfolgte ich Plan B, ich zeichnete mir mein geplantes Muster auf und berechnete es nach meinen eigenen Vorstellungen.

Und schon ging es vom zeichnen zum berechnen der Stoffe die ich fĂŒr die Decke brauchte.
Hier seht ihr einen kleinen Einblick in meine Aufzeichnungen.

Meine Planung fĂŒr diese Decke 4 Din A5 Seiten 🙂

Nachdem der Plan stand ging es fĂŒr mich an die wundervollste Aufgabe solcher Projekte:  Die STOFFE aussuchen, hach was liebe ich das.

Manchmal passiert es mir, dass ich mit einer bestimmte Vorstellung im Kopf losziehe. Hier war es aber ganz anders.
An einem meiner drei festen Arbeitstage die ich fĂŒr meine Firma habe, einige von euch wissen ja das ich Montags und Mittwochs noch bei meinem alten Arbeitgeber arbeite, bin ich also nach Chieming gefahren. Dort gibt es das wunderbare LĂ€dchen von Manuela Wimmer und ihrem Team (Manus bunte Stoffe).  „LEUTE“ das ist mein persönlicher Stoffhimmel fĂŒr meine Patchworkarbeiten. Sie hat gefĂŒhlte 5.000 wunderbare und qualitativ hochwertige Baumwollstoffe. Okay ich ĂŒbertreibe ein wenig aber es sind eine Menge ganz toller Stoffe von namhaften Herstellern.

Da stand ich also mit „KEINER“ Vorstellung. Ich schmökerte einmal durch den ganzen Laden (ca. 45min). Anschließend habe ich 5 verschiedene Stoffe, die wie ich finde perfekt harmonieren, ausgesucht.

Die ausgesuchten Stoffe

 
*kleines Geheimnis: Wenn ich Stoffe so ganz, ganz, ganz toll finde dann lass ich sie erst mal mindestens einen Tag liegen und bewundere Sie 😀

Als nĂ€chstes habe ich mir dann die Stoffe zu „Brust“ genommen und sie an meinem Zuschneidetisch in brauchbare Streifen verarbeitet. Bei Patchworkarbeiten ist Technik alles. Man spart sich einiges an Arbeit. Klar hĂ€tte ich auch schon vorgeschnittene StoffstĂŒcke (z.B. Charm Pack, Fat Quarter oder Jellyroll) verwenden können.  Bei dieser Decke hatte ich aber nicht die ĂŒblichen Maße „Inches“ die bei den Precuts schon vorgegeben sind.

der fertige Zuschnitt

Da ich dann nicht mehr die Finger von den Stoffen lassen konnte 🙂 habe ich gleich angefangen die einzelnen Patches der ersten Reihe zu nĂ€hen. Das war noch am gleichen Abend.

StĂŒck fĂŒr StĂŒck zusammen setzen. Ist wie puzzeln 😉

Am nÀchsten Tag habe ich die erste Reihe zusammen genÀht.

Hier stell ich mir immer die Frage: Wo kommt welches Patch hin damit die Optik nicht zu unruhig wirkt?

Bei dieser Patchworkdecke arbeitete ich mich Reihe fĂŒr Reihe vor.
Bei meinen bisherigen Patchworkarbeiten habe ich mir meist alle genĂ€hten Teile zu einer fertigen Decke gelegt. ZusĂ€tzlich versuche ich verschiedene Variationen zu legen um die Wirkung eines Musters zu prĂŒfen.

Die ersten drei Reihen

Zum Schluss dieser Arbeit habe ich mir noch einen wertvollen Rat von meiner liebsten Iris (meine „NĂ€h“Freundin aus’m Ruhrpott) geholt.

Da ich bei der Decke auch kein Binding/Einfassung (Rahmen) gemacht habe wurden beide Teile (Vorder- und RĂŒckseite) im ersten Schritt mit meiner Overlockmaschine zusammengenĂ€ht. Im Anschluss daran habe ich sie nochmal mit der NĂ€hmaschine im berechneten Abstand zum Rand zusammengenĂ€ht. Danach ging es dann ratz fatz. Wenden und die Wendeöffnung mit einer Blindnaht verschließen.

Top und RĂŒckseite zusammen nĂ€hen

 

Et Voila die individuelle Babydecke ist fertig. 🙂

 

die fertige Patchworkdecke fĂŒr Tobias

 

einmal ran zoomen bitte 😀

 

Kuschelweich auf der RĂŒckseite

 

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